Display Advertising

Als Display Advertising bezeichnet man alle Werbeformen, die mit grafischen Werbemitteln arbeiten, also in erster Linie Banner, Skyscraper und ähnliches, sowie auch Popups und Layer-Ads.

Nach dieser Definition würde zwar das Affiliatemarketing teilweise auch in diese Kategorie passen, da auch dort vielfach mit grafischen Werbemitteln gearbeitet wird. Das klammern wir hier aber aus und nehmen die Trennung zum Display Advertising anhand der Abrechnungsarten vor: Hier dominieren CPC und TKP, also die eher neutralen bis werbeträgerfreundlichen Modelle.

Außerhalb von Suchmaschinen, die im Allgemeinen keine grafischen Werbeformen anbieten, ist Display Advertising auf so gut wie jeder kommerziellen Website zu finden. Dementsprechend gibt es ein riesiges Angebot an verfügbaren Werbeflächen, die in den meisten Fällen nur zu einem geringen Anteil ausgelastet (gebucht) sind. Im Gegensatz zu SEA gibt es hier also ein Überangebot an Kapazitäten, das den Preisen - aus Ihrer Sicht - sehr gut tut.

Klassisches Display Advertising

Das ursprüngliche Modell, nachdem die Werbung ins Internet kam, basierte auf Display Advertising und war deutlich angelehnt an die damals etablierten Abläufe aus Print- und TV-Werbung.

Es funktionierte in etwa nach dem folgenden Schema:
  1. Werbekunde vergibt Werbebudget an
  2. Mediaagentur, die erstellt Mediaplanung (Auswahl geeigneter Werbeträger) und bucht ein bei den jeweils zuständigen
  3. Vermarktern, die wiederum verschiedene
  4. Werbeträger (Sites) unter Vertrag haben um deren Werbeflächen zu verkaufen

Sie erahnen es schon: In dieser Kette verdienen viele an Ihrem Werbebudget mit. Aber es ist nicht nur diese Tatsache, die das klassische Display Advertising für Sie unattraktiv macht: Es ist auch sehr ineffektiv weil von sehr viel teurer Handarbeit bestimmt, die Kampagnen erstellt, betreut und auf verschiedene Werbeträger verteilt.

Somit lohnt es sich nur für Markenkunden, die damit ähnlich unkontrollierbar wie in TV und Print Branding-Budgets ausgeben. Diese Mentalität wird aber langfristig online eine deutlich kleinere Rolle spielen als heute im TV oder Print.