Testen und Optimieren
Da es keine sicher funktionierenden Goldenen Regeln für den perfekten Anzeigentext gibt, sollten Sie hier ständig mehrere Varianten gegeneinander testen und so versuchen, immer besser Klickraten zu erreichen. Die Konkurrenz macht es auch und wird immer besser, Sie sollten also nie stehen bleiben.
Doch Vorsicht: Der manuelle Aufwand kann hier schnell ins astronomische wachsen und Kosten verursachen, die weit über die Klickkosten für die Kampagnen hinaus gehen.
Die Keyword-Auswahl
Das Ziel in der Auswahl der zu buchenden Keywords ist das optimale Verhältnis aus Masse und Klasse. 3 Keywords sind meistens zu wenig, 300.000 Keywords sind meistens zu viel weil nicht mehr zu verwalten. Die ausgewählten Keywords sollten immer möglichst genau zu den zu bewerbenden Seiten/Produkten/Angeboten passen, nur so bleiben auch Klickraten und Conversion stark.
Die Konkurrenzsituation
Dass Google Adwords im Prinzip sehr gut funktioniert, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die meisten Ihrer Konkurrenten nutzen es längst. Falls Sie also jetzt erst damit anfangen, begeben Sie sich in einen sehr stark umkämpften Markt.
Die starke Konkurrenzsituation führt insbesondere auch dazu, dass die Klickpreise mittlerweile in fast allen Branchen sehr hoch sind und alle Akteure preislich hart an der Schmerzgrenze arbeiten. Zudem konkurrieren Sie dort nicht nur mit Ihren Wettbewerbern, sondern meistens auch mit Affiliates und anderen Arbitrageuren, die die Konkurrenz weiter verschärfen.
Weiter erschwerend kommt hinzu, dass nicht mehr nur performanceorientierte Werbekunden Google Adwords nutzen. In einigen Bereichen spielen mittlerweile auch große Marken mit, die Branding-Budgets investieren und damit Marktanteile kaufen, auch wenn sie dabei Ihren eigentlichen Ziel-CPO deutlich übersteigen. Dieses Spiel sollten Sie nicht mitspielen: Es eignet sich sehr gut dazu, große Mengen Ihres sauer verdienten Geldes zu versenken.
Der Wert von Marken
Wie überall im Online Marketing, spielen auch im SEA Marken eine große Rolle. Hier geht es insbesondere wieder darum, dass die Anzeigen bekannter Marken eine höhere Klickrate erzielen:
Wenn Sie Allianz heißen, haben Sie eine gute Chance oben mitzuspielen, weil die Nutzer lieber auf eine Anzeige von der bekannten Marke „Allianz“ klicken, auch wenn darüber eine Anzeige von „UnbekannteVersicherung24.com“ steht.
Google Adsense
Google zeigt standardmäßig die Adwords-Anzeigen nicht nur auf eigenen Suchergebnisseiten an, sondern mittels des Adsense genannten Programms auch auf ganz anderen Webseiten, dem sogenannten Content-Netzwerk. Dabei werden die Anzeigen kontextrelevant ausgeliefert, das heißt vereinfacht gesagt, dass sie nur auf Seiten angezeigt werden, die sich im gleichen Themenbereich befinden, wie die Suchbegriffe, die Sie gebucht haben.
Das kann sinnvoll sein, um die Reichweite Ihrer Kampagnen zu steigern. Allerdings wird die Conversion im Adsense-Netzwerk in der Regel schlechter sein als in den Google-Suchergebnissen (Sie erinnern sich an Push und Pull). Deswegen empfiehlt es sich, separate Kampagnen in Adwords anzulegen für die Such-Anzeigen und die Content-Anzeigen (Adsense) um die Conversion und damit den ROI von beiden separat messen zu können und ggf. Adsense ganz abzuschalten, wenn die Qualität zu schlecht ist.
Beispielrechnung
Sie verkaufen noch immer Spielzeug und Ihre durchschnittliche Marge beträgt 12%.
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| Mtl. Budget für Google Adwords |
100.000€ |
| Dafür generiert Klicks bei zum Beispiel durchschnittl. CPC von 0,28 € |
357.143€ |
| Durchschnittliche Conversion des Traffics zum Beispiel |
4,2% |
| Durchschnittlicher Warenkorb zum Beispiel |
53€ |
| Umsatz durch Adwords-Kampagne |
795.000€ |
| Ihre Marge (12%) |
95.400€ |
| Abzgl. Gehalt Kampagnenmanager |
3.500 € |
| Ihr Verlust pro Monat |
- 8.100€ |
Fazit: Das Volumen ist relativ klein und schon wenn Sie Ihren Affiliatemanager anständig bezahlen müssten, würden Sie keinen Gewinn mehr machen. |